Jugendliche entwickeln gemeinsam mit Mitarbeitenden der Caritas Rheine Ideen, wie gesellschaftliche Teilhabe gelingen kann.
In der vergangenen Woche fand im Centro S. Antonio, dem Interkulturellen Begegnungszentrum der Caritas Rheine, das Auftakttreffen des Demokratieprojekts "Partizipation und Demokratie fördern" statt. Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren aus Rheine und Umgebung kamen zusammen, um sich gemeinsam mit Themen rund um Demokratie, Mitbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe auseinanderzusetzen. Begleitet wurde das Treffen von Mitarbeitenden der Jugendberatungsstelle sowie des Fachdienstes Migration und Integration der Caritas Rheine.
Nach einem lockeren Kennenlernen mithilfe eines sogenannten "Personen-Bingos", bei dem sich alle Teilnehmenden in kurzen Gesprächen besser kennenlernen konnten, sammelte die Gruppe Ideen und Wünsche für den weiteren Projektverlauf. Bereits hierbei zeigte sich, wie vielfältig und reflektiert die Perspektiven der Jugendlichen sind. Abgerundet wurde das Treffen durch ein gemeinsames Pizzaessen, das Raum für weitere Gespräche und Vernetzung bot.
Die Mitarbeitenden des Tandem-Projekts zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. Besonders hervorgehoben wurden der respektvolle Umgang miteinander sowie der Mut, auch anspruchsvolle politische und gesellschaftliche Fragestellungen offen anzusprechen. "Die jungen Menschen waren unglaublich motiviert und haben mit viel Offenheit, Respekt und Kreativität diskutiert - das macht große Hoffnung und zeigt, wie wichtig echte Beteiligungsräume für Jugendliche sind", betont eine Mitarbeiterin der Jugendberatungsstelle.
Das Demokratieprojekt ist ein Tandemprojekt der Jugendberatung in Kooperation mit dem Fachdienst Migration und Integration des Caritasverbandes Rheine. Ziel ist es, einen nachhaltigen und partizipativen Austausch zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Kommunalpolitikerinnen und -politikern zu fördern - insbesondere zu Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und demokratischer Teilhabe. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des LWL-Programms "Partizipation und Demokratie fördern".
Für die kommenden Monate sind weitere regelmäßige Treffen geplant. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen und ihre Perspektiven sowie Ideen einzubringen.
Interessierte können sich bei Isabel Bachmann aus der Jugendberatungsstelle unter der Telefonnummer 0152 55487926 oder bei Lisa Soest aus dem Fachdienst Migration und Integration unter der Telefonnummer 05971 862-761 oder per E-Mail demokratie.foerdern@caritas-rheine.de melden.