Vier Pflegefachkräfte von der Sozialstation Rheine, dem Caritas Elisabethstift in Wettringen und dem Caritas-Marienstift in Rheine absolvierten erfolgreich den Basiskurs mit dem Schwerpunkt Palliative Care.
Unter den erfolgreichen Absolventen waren Lisa Mächel-Gerst, Eva Sickmann, Alina Meyerrose und Tanja Werning, Mitarbeitende der Caritas Rheine. Die jeweiligen Dozenten gingen mit ihrem Publikum in einen inspirierenden Dialog. "Alle möchten an der guten Versorgung Sterbender und ihrer Angehörigen mitwirken", ist den Teilnehmenden ein wichtiges Anliegen. Der Sterbende muss im Mittelpunkt der Versorgung sein, starre Regeln, wie die Einhaltung der Tagesstruktur oder der Malzeiten, müssen aufgehoben werden. Die Teilnehmenden sind sich einig, dass die Monate der intensiven Auseinandersetzung mit der Situation der Sterbenden den Blick auf das Leben und den beruflichen Kontext verändern haben. Gerade in Zeiten des Pflegenotstandes und der Arbeitsverdichtung darf die Perspektive des Sterbenden nicht untergehen.
Palliative Care ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die das Leiden eines unheilbar kranken Menschen lindern und ihm so die bestmögliche Lebensqualität bis zu seinem Tod bereiten. 58 Prozent der Menschen möchten zu Hause versterben, in der Realität versterben dort jedoch nur 23 Prozent. In Krankenhäusern sind es 58 Prozent.