Dein Titel für euer Projekt

"Die Jugend interessiert sich doch gar nicht für Politik." - solche Sätze hören wir immer wieder im öffentlichen Diskurs. Die Jugend sei nicht interessiert, wolle sich nicht beteiligen und sei nur auf sich selbst bedacht.
Wir hingegen denken, sie brauchen den passenden Rahmen, um ihre Stimmen, Erfahrungen, Ideen, Wünsche und Lebensrealitäten einzubringen. Und wer weiß am besten, wie dieser Rahmen aussehen muss? Die Jugend selbst!
Dank Fördermitteln des LWL-Programms "Partizipation und Demokratie fördern" findet aktuell ein Tandemprojekt der Jugendberatung in Kooperation mit dem Fachdienst Migration und Integration des Caritasverbandes Rheine statt. Hier dürfen junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren selbst entscheiden, wie sie mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern aus Rheine in Kontakt treten wollen. Sie können z.B. gemeinsam ein Kicker-Turnier spielen und danach ins Gespräch kommen. Oder gemeinsam Kunst schaffen, die verbindet und zum Austausch anregt. All das legen wir mit Zutrauen und Vertrauen in die Hände der jungen Menschen und begleiten sie in diesem Prozess.
Ziel ist es, einen nachhaltigen und partizipativen Austausch zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte sowie Kommunalpolitikerinnen und -politikern zu fördern. Hierbei geht es insbesondere um Themen aus den Lebensrealitäten der jungen Menschen - dazu gehören auch Erfahrungen und/oder Beobachtungen mit Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und demokratischer Teilhabe. Diesen Themen wollen wir einen Raum geben, damit sie dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden.
Die Gruppe trifft sich alle 14 Tage am Montag zwischen 16 und 18 Uhr. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen und ihre Perspektiven sowie Ideen einzubringen. Für genauere Infos, kontaktiert uns gerne!