
Ihre Patientinnen und Patienten waren dem Vorschlag, den Erlös aus dem Verkauf von Zahnprothesen aus Gold etc. für einen guten Zweck zu spenden, gerne gefolgt. In der Vergangenheit übergaben die Zahnärzte die Spende persönlich bei der Caritas und erfuhren von Caritas-Vorstand Dieter Fühner, Abteilungsleiter Klaus Jäger und Hospizkoordinator Andreas Schmidt von den erfolgten Hilfen und der Verwendung der Gelder. Auch in diesem Jahr war eine Zusammenkunft zwecks Spendenübergabe geplant. Je-doch wurde erst der Übergabetermin im April und später der Nachholtermin Ende September abgesagt. Verständlicherweise gingen die Zahnärzte auf Nummer sicher und verzichteten auf das persönliche Treffen in größerer Runde. So konnte das Risiko einer Infektion minimiert und damit die Sicherheit der zahnärztlichen Patientinnen und Patienten verbessert werden.
Die Zahnärzte wissen aber aus den vergangenen Jahren, dass das Geld sinnvoll angelegt ist. Immerhin sind 4.000 Euro für den Hospizdienst der Caritas Rheine zusammengetragen worden. Nach wie vor besuchen die Hospizbegleiterinnen und -begleiter schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige - und das trotz Pandemie. Hospizkoordinator Andreas Schmidt meint dazu: "Wir möchten auf keine dieser Begleitungen verzichten, jede einzelne ist für uns von großer Bedeutung. Und wir versuchen alles, um sie unter den erschwerten Hygienebedingungen so hilfreich wie möglich zu gestalten."
Erfreulich ist, dass sich immer wieder Menschen ansprechen lassen, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Frühjahr beginnt wieder ein neuer Vorbereitungskurs für Sterbebegleitung. Wer sich für dieses besondere Ehrenamt interessiert, kann sich an den Koordinator des ökumenisch ambulanten Hospizes Rheine Andreas Schmidt per E-Mail hospiz@caritas-rheine.de oder unter der Telefonnummer 05971 862-347 wenden.