Gemeinsam mit Caritas-Vorstand Dieter Fühner (2.v.l.) nahmen Projektmitarbeitende und Teilnehmende den Fachpreis in der Kategorie "Freizeit, Kultur und Sport" von NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (r.) entgegen. © MAGS NRW/Andreas Fischer© MAGS NRW/Andreas Fischer
Hier erleben junge Menschen, wie Inklusion erfolgreich umgesetzt werden kann. Ihre Erfahrungen können die Jugendlichen an ihre Familien und ihren Freundeskreis weitergeben. Die inklusive Freizeitgruppe "Die Regenbogentropfen" ist ein Kooperationsprojekt der Jugendberatungsstelle und der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung der Caritas Rheine. Gemeinsam mit Caritas-Vorstand Dieter Fühner nahmen Projektmitarbeitende und Teilnehmende den Fachpreis in der Kategorie "Freizeit, Kultur und Sport" von NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann entgegen.
Seit Oktober 2013 bieten die Jugendberatungsstelle und die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung der Caritas Rheine in Kooperation Inklusionsprojekte für Jugendliche an. Im ersten Projekt beschäftigten sich die Jugendlichen mit und ohne Behinderung mit den Themen "Rollenbilder" und "männlicher und weiblicher Identität". Es entstand die Fotoausstellung: "Inklusion mal anders" mit zahlreichen Fotografien rund um das Thema Rollenvielfalt und zum Thema Hobby und Freizeit. Im zweiten Projekt wurden Motive und Ideen für einen Inklusionsjahreskalender entwickelt. Der Inklusionsjahreskalender wurde im Anschluss an die Jugendlichen verteilt. Zusätzlich wurde mit Unterstützung einer Theaterpädagogin ein kleines Schwarzlichttheaterstück einstudiert. Für dieses Stück hatten sich die Jugendlichen Szenen ausgedacht. So studierte zum Beispiel eine Gruppe eigenständig einen Tanz zum Lied "Happy" von Pharrell Williams ein. Das Schwarzlichttheaterstück behandelt das Thema "Inklusion". Seit dem letzten Projektlauf gibt es eine feste Inklusionsgruppe "Die Regenbogentropfen". Neben dem gemeinschaftlichen Planen und Erleben von Freizeitangeboten beschäftigen sich die etwa 15 Jugendlichen mit den Themen "Inklusion", "Barrierefreiheit" & "soziale Kompetenzen". Dabei machen sie die Erfahrung, sich unbefangener begegnen und Berührungsängste schneller abbauen zu können.