Acht Frauen und zwei Männer erhielten nach intensiver Schulung jetzt ihre Teilnahmebe-scheinigungen zum Einführungskurs „Sterbende und Trauernde begleiten – aber wie?“. Im Bild vorne in der Mitte Hospiz-Koordinatorin Anna Zeitler-Schlöder.
An zwei Wochenenden und 15 Abenden wurden den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern die vielfältigen Aspekte der Sterbebegleitung vermittelt. Dabei stand zunächst die Auseinandersetzung mit eigenen Trauer- und Verlusterfahrungen, mit Ängsten und Unsicherheiten im Vordergrund. Der Umgang mit schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen, Kommunikationsmöglichkeiten und Einblicke in die Hospiz- und Palliativversorgung standen ebenso auf dem Stundenplan wie der Umgang mit eigenen Grenzen, die Entdeckung von Kraftquellen aber auch Möglichkeiten der rechtlichen Vorsorge.
"Ich bin dankbar, stolz und begeistert, dass ich an diesem Kurs teilnehmen konnte", brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Dankbar, weil sie sich in der Gruppe so geborgen und aufgenommen fühlen konnte. Stolz, weil sie sich, trotz anfänglicher Bedenken und Ängste, auf das heikle Thema Sterben und Tod eingelassen hat und begeistert, weil sie den Kurs als persönliche Bereicherung erlebte. Dem konnten sich alle Teilnehmer anschließen. Einige Teilnehmer wollen sich mit ihrem neu erworbenen Fachwissen auf die aktive ehrenamtliche Begleitung von kranken und sterbenden Menschen einlassen. Darüber freut sich die Koordinatorin Anna Zeitler-Schlöder sehr und betont: "Alle die im ökumenisch ambulanten Hospiz mitarbeiten, erhalten auch weiterhin viel Unterstützung. Es gibt verschiedene Säulen auf denen man steht: Gruppenabende, Supervision, Fortbildungen, Telefonate mit anderen Gruppenmitgliedern und mit der Hospizkoordinatorin."
Ein weiterer Hospizbegleiterkurs beginnt Anfang April. Weitere Informationen hierzu gibt es bei Anna Zeitler-Schlöder, per E-Mail anna.zeitler@caritas-rheine.de oder unter der Telefonnummer 05971 862-347.