Förderschüler erleben tolle Skischultage in den Dolomiten.
Erstmalig fuhr man diesmal in ein Jugendhotel in Südtirol und erlebte sieben tolle Skischultage bei hervorragenden Pistenverhältnissen und überwiegend sonnigem Wetter auf 2000 Metern über Meereshöhe. Für die Ski-Anfänger gab es direkt am Haus Übungspisten, an denen man mit einem "Zauberteppich", eine Art langsam laufendes Förderband, zum Startbereich der Abfahrt transportiert wurde. Früher musste man als Anfänger jeden Höhenmeter mühsam im Treppenschritt ersteigen, diese Anstrengung blieb den neuen Ski Fans aus Rheine und Umgebung erspart. Die Umstellung auf klobige Ski-Schuhe und schwere "Bretter" ist in den ersten Tagen mühsam genug!
Idyllisch gelegen zwischen den Bergrücken von Schwarz- und Weißhorn auf dem Passo Oclini, bieten sich auch für Skifahrer mit Vorkenntnissen Pistenangebote auf unterschiedlichem Niveau. So kamen auch die Fortgeschrittenen mit Tellerliften zu den anspruchsvolleren Skipisten. Schüler mit entsprechendem Können konnten mit Betreuern sogar mit dem Sessellift zur Bergstation fahren und wunderbar lange, aber in Teilen auch fordernde Abfahrten erleben. Die Anfänger rutschten fast alle alleine schon am ersten Tag die Anfängerpiste hinunter zum Einstieg in den Zauberteppich. Nach jeweils zwei Stunden Skischule vormittags und nachmittags waren die Skisportler im Alter zwischen 11 und 18 Jahren meistens so geschafft, dass eine kleine Pause eingelegt wurde. Bevor es zum Abendessen ging, waren diverse Spiele in der Gruppe, im Spielkeller bei Tischtennis und Kicker oder einfach "chillen" angesagt.
Auch diesmal erhielten "die Neuen" die traditionelle Ski Taufe von den als "Skigötter" verkleideten Lehrpersonen. Jeder Täufling erhielt einen individuellen Namen, in Anlehnung an die Begebenheiten des Skiunterrichts und man trank einen Schluck, der über eine Skispitze in den Mund geleitet wurde. Schließlich sprach man den "Taufspruch gemäß § 27 der Alpenbibel" nach und war somit vollwertiges Mitglied der Schulschneefahrt und "kein Neuer" mehr! Nach einer Woche herrlicher Wintererlebnisse, vielen Eindrücken und Neugelerntem an diesem tollen außerschulischen Lernort, fuhr die Gruppe wieder zurück ins Münsterland. Auch diesmal waren keine Verletzungen zu beklagen, was wohl daran liegt, dass die Lehrer von den Skischülern immer einfordern, auf der Piste die "Kontrolle" zu behalten. Ein guter Erfolg, der in zwei Jahren sicherlich seine Fortsetzung in den Dolomiten findet. Ein Dank gilt dem Freundes- und Förderkreis der Christophorus-Schule und einigen Sponsoren, die diese Fahrt mit ermöglicht haben.