Rheine. cpr.
Über eine Spende in Höhe von 2.500
Euro vom LIONS Club Rheine für die Weiterbildung von Pflegekräften im
palliativ-pflegerischen Bereich freuten sich jetzt Vertreter des ökumenisch ambulanten
Hospizes Rheine. Gemeinsam mit Lions-Mitglied Armin Tilly überbrachte der scheidende
Präsident des LIONS Club Rheine, Clemens Schöpker, die Spende. „Bei dieser Spende
geht es darum, ehrenamtlich tätige Menschen in der Hospizarbeit auf diese
Aufgabe vorzubereiten und zu unterstützen“, erläuterte Schöpker bei der
Spendenübergabe an Caritasdirektorin Irene Reddmann und die Koordinatorin für
die Hospizarbeit Anna Zeitler-Schlöder.
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Mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro unterstütz der Lions-Club Rheine die Arbeit des ökumenisch ambulanten Hospiz Rheine. Im Bild bei der Spendenübergabe (v. l.) Lions-Präsident des Jahres 2006 Clemens Schöpker, Anna Zeitler-Schlöder (Hospizkoordinatorin), Armin Tilly (Lions-Club) und Caritasdirektorin Irene Reddmann. Foto: Stefan Gude |
Seit 1993 wird in Rheine die Hospizarbeit von dem
hohen Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter getragen. Die Motivation ist
dabei sehr unterschiedlich. Viele haben den Tod eines Angehörigen oder Freundes
als ein bereicherndes Erlebnis empfunden und wollen diese Erfahrung weiter
geben, andere wiederum haben belastende Erfahrungen gemacht und wollen dazu
beitragen, dass ein menschenwürdiges Sterben ermöglicht werden kann. Auch
möchten die Ehrenamtlichen helfen, den Hospizgedanken zu verbreiten und das Sterben
wieder mit ins Leben hinein zu nehmen. Im vergangenen Jahr wurden bei rund 70
sterbenden Menschen über 1.900 Stunden Begleitung und 900 Einsätze Zuhause im
Krankenhaus oder in Alten- und Pflegeheimen geleistet.
Mit der Schaffung von zwei Hospizpflegebetten in Anbindung an das Marienstift
in Rheine wird eine Versorgungslücke zwischen der häuslichen Pflege von schwerstkranken
und sterbenden Menschen und einer Unterbringung im stationären Hospiz
geschlossen. Dem Wunsch vieler Rheiner Bürger nach einer Möglichkeit am Ende
des Lebens in der vertrauten Umgebung, in unmittelbarer Nähe der Familie, von
Verwandten und Freunden, vor allem aber in der medizinischen Obhut des langjährigen
Hausarztes bleiben zu können, wird damit Rechnung getragen.
Um den besonderen Anforderungen einer guten pflegerischen Versorgung von
Menschen am Lebensende zu entsprechen, ist es von Bedeutung speziell
ausgebildetes und geschultes Personal zur Verfügung zu haben. Mit der Spende
sollen Pflegekräften und Helfer im palliativ-pflegerischen Bereich weitergebildet
werden.