
Energieverbrauch, Einsparpotentiale, Bewusstsein für den Umgang mit endlichen Ressourcen:Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind momentan in aller Munde. Die Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes hat diese Thematik mit dem Motto "Klimaschutz, der allen nutzt" aufgegriffen und sie um die Komponente der sozialen Gerechtigkeit erweitert.
So fordert auch die Caritas Rheine eine im Kern sozial gerechte Klimapolitik, die vulnerable, gesellschaftliche Gruppen mitdenkt. Die Caritas Rheine sieht sich als Stellvertreterin und Fürsprecherin dieser vulnerablen Gruppen, die erwiesenermaßen wenig zum Klimawandel beitragen, dessen Folgen aber am meisten zu spüren bekommen. "Die Menschen, für die die Caritas einsteht, fliegen nicht um die Welt, sie wohnen nicht in großen Wohnungen mit hohem Energieverbrauch, weil sie sich all das nicht leisten können" heißt es in den Forderungen der Jahreskampagne. Da die Folgen der Klimakrise besonders aus globaler Perspektive ärmere Bevölkerungsgruppen betreffen, kann effektiver Klimaschutz dazu beitragen, Armut zu lindern und diese nicht weiter zu verstärken. Auch hier sieht sich die Caritas als Lobbyistin für Menschen, die in Armut leben oder von ihr bedroht sind.
Am Donnerstag, den 7.September kann von 16.00 bis 18.00 Uhr auf dem historischen Marktplatz mit Mitarbeitenden der Caritas Rheine zu diesem Thema diskutiert werden. Die Botschaft, dass die Diskussion darüber, wie viel genug ist, nicht am unteren Ende der Gesellschaft geführt werden sollte, ist unter anderem Inhalt der Veranstaltung. Die Caritas Rheine lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam ein allgemeines Bewusstsein zu entwickeln, wie wir in Zukunft mit den Themen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit umgehen wollen.