Buntes Treiben in der Mitte 51 während der Begehung des Weltfrauentags in der Mitte51Caritas Rheine
Rund 100 Besucherinnen setzten am Weltfrauentag 2026 im Begegnungszentrum Mitte51 in Rheine ein starkes Zeichen für Solidarität, Vielfalt und Frauenpower. Die Frauen aus Rheine und dem Umland kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und kulturelle Vielfalt zu erleben.
Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde das Fest in enger Kooperation zwischen der Caritas Rheine und der Stadt Rheine organisiert, unterstützt von engagierten Frauen aus verschiedenen Vereinen und Initiativen. Beteiligt waren der Deutsch-tamilische Kultur- und Sportverein e. V., der Verein "Kulturhaus Neubürger e. V.", der Verein "Grace to Grace e. V.", das Sprachcafé International des Interkulturellen Begegnungszentrums Centro S. Antonio, die internationale Kochgruppe der Mitte51, "The Arc of Irish Dance e. V." sowie die indische Gemeinde.
Tamilische Frauen eröffneten das Fest mit einer kulturellen Zeremonie im Foyer, gefolgt von einer Begrüßung durch den Verein "Kulturhaus Neubürger e. V.". Mitreißende afrikanische Tänze begleiteten die Gästinnen anschließend in den großen Saal.
Caritas Rheine
In den offiziellen Grußworten betonten der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rheine, Fabian Lenz, Kevin Löcke, Leitung des Fachdienstes Migration und Integration der Caritas Rheine sowie Michele Ngo Mong als Vertreterin des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration die Bedeutung des Weltfrauentages als Zeichen für Gleichberechtigung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturellen Dialog.
Ein besonderes Highlight waren die internationalen Tanzworkshops, bei denen verschiedene Gruppen ihre Tänze präsentierten und die Besucherinnen aktiv einbezogen. Die kurze, abwechslungsreiche Reihe von Tanzworkshops sorgte für Begeisterung und viel Bewegung im Saal.
Bei einem gemeinsamen Interaktionsspiel kamen die Teilnehmerinnen generationen- und kulturübergreifend miteinander ins Gespräch und es wurde viel gelacht. Während einer Umbaupause im Foyer gestalteten viele Frauen ein "Vision Board" mit ihren Wünschen und Gedanken zu Gleichstellung, Empowerment und gesellschaftlicher Teilhabe.
Den feierlichen Abschluss bildete das gemeinsame Fastenbrechen im Ramadan. Die beteiligten Vereine hatten im Vorfeld vielfältige Speisen vorbereitet und mitgebracht. Das gemeinsame Essen wurde zu einem sichtbaren Zeichen des respektvollen Miteinanders und der religiösen sowie kulturellen Vielfalt in Rheine.