Johannes Klar begleitet einige Bewohner zu den Heimspielen des Fußballvereins Amisia Rheine.
Johannes Klar leistet seinen Bundesfreiwilligendienst im Jacob-Meyersohn-Haus, einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen der Caritas in Rheine. "Ich kann eigene Vorschläge machen, die meist sehr positiv angenommen werden. So kann ich meine Persönlichkeit einbringen, ohne das Gefühl zu haben, mich verstellen zu müssen.", sagt der Freiwillige. So begleitet er beispielsweise einige Bewohner zu den Heimspielen des Fußballvereins Amisia Rheine. Zusammen wird mitgefiebert, gejubelt und auch die ein oder andere Bratwurst gegessen. "Das Team hier im Jacob-Meyersohn-Haus ist sehr gut. Ich fühle mich auf Augenhöhe von den Arbeitskollegen eingebunden, ohne mich überfordert zu fühlen. Bei Bedarf wird mir alles genau erklärt. Es ist auch kein Problem, nochmal nachzufragen, wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher bin."
Im Jacob-Meyersohn-Wohnverbund, zu dem Wohnhäuser in Rheine, Mesum und Neuenkirchen zählen, gibt es für Freiwillige verschiedene Möglichkeiten, sich einzusetzen. So ist neben der Arbeit mit erwachsenen und älteren Menschen mit Behinderung auch ein Freiwilligendienst in der Verwaltung oder dem haustechnischen Dienst möglich.
Johannes Klar ist in einer Wohngruppe eingesetzt. Er begleitet die Bewohner des Jacob-Meyersohn-Hauses individuell im Alltag. So unterstützt Johannes Klar in der Pflege, beim Essen anreichen, auf dem Weg zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung, beim Einkaufen oder beim Aufräumen des Zimmers. Hierbei arbeitet er immer mit den Kollegen des Teams zusammen.
Der Bundesfreiwilligendienst ist eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements und wird in der Regel für ein Jahr in einer sozialen Einrichtung absolviert. Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist bis zum 27. Lebensjahr möglich, ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) steht allen Menschen aller Altersgruppen offen und kann nach dem 27. Lebensjahr auch in Teilzeit abgeleistet werden. Während des Freiwilligen Dienstes sind die Engagierten kranken-, renten- und unfallversichert. Sie erhalten ein Taschengeld, Verpflegung und bekommen entstehende Fahrtkosten erstattet. Der Freiwilligendienst wird über das Bistum Münster und über das DRK organisiert und begleitet. Über diese Träger werden Seminare veranstaltet, die dem Erfahrungsaustausch der Freiwilligen untereinander dienen.
Bei Interesse an einem Freiwilligendienst steht Guido Bischoff unter der Telefonnummer: 05973 934001 oder E-Mail: guido.bischoff@caritas-rheine.de zur Verfügung.