(v. l.) Kevin Löcke Caritas Rheine Fachdienst Migration und Integration, Frank Schmitz Geschäftsführer ETuS, Max Ziegner Bunt mit uns, (r.) Lea Bröker Caritas Rheine Jugendberatungsstelle und drei Teilnehmende des Projekts.
Der Fachdienst Migration und Integration und die Jugendberatungsstelle der Caritas Rheine haben in den Sommerferien ein gemeinsames Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten. Ziel war es mit den Graffiti-Künstler Max Ziegner von dem Unternehmen "Bunt mit uns" die verschiedenen Techniken der Graffiti-Kunst kennenzulernen.
Die fünf jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren haben nicht nur ihre künstlerischen Fertigkeiten unter Beweis gestellt, sie konnten in den gemeinsamen Gesprächen auch Ihre unterschiedlichen Kulturen und die Bereicherung, die Vielfalt mit sich bringt in verschiedenen Begegnungen kennenlernen.
Am Ersten Tag durften die Teilnehmenden sich mit verschiedenen Techniken und Farben mit den Spraydosen ausprobieren. Am zweiten Tag ging es direkt an die Wand und so konnten die Teilnehmenden ihre am Vortrag erlernten Fähigkeiten direkt in der Praxis umsetzen. Am dritten Tag konnten sie ihr Können nochmals auf einer Leinwand mit einem individuellen Gemälde unter Beweis stellen.
Das Motiv zum Thema Vielfalt wurde von den Jugendlichen mit der Unterstützung von Max Ziegner selbst entwickelt. So sind nicht nur die verschiedenen Sportarten des Sportvereins zu erkennen, sondern es sind auch Details, die zur Vielfalt einer Gesellschaft beitragen, integriert. Zu erkennen ist dies zum Beispiel an einem Regenbogen auf dem Shirt des abgebildeten Menschen.
"Wir haben bemerkt, dass die jungen Erwachsenen mit hoher Motivation und viel Engagement an dem Kunstprojekt teilgenommen haben. Wir sind richtig begeistert, welches tolle Bild auf der Wand entstanden ist" resümiert Lea Bröker von der Jugendberatungsstelle. Kevin Löcke vom Fachdienst Migration und Integration fügt hinzu: "Wir bedanken uns beim Sportverein ETuS, dass Sie uns die Wand zur Verfügung gestellt haben und ein riesen Lob geht an die Jugendlichen und jungen Erwachsenen."
Gefördert wurde das Projekt sowohl von der Stadt Rheine als auch vom Bischöflichen Generalvikariat des Bistum Münster.
Viele Passanten waren begeistert von dem Kunstwerk an der Ecke Lindenstraße/Bahnhofstraße und kamen gerne in das Gespräch mit den Teilnehmenden. "Auch der E-TuS ist absolut begeistert von dem tollen Ergebnis", sagt Frank Schmitz, Geschäftsführer des ETuS. "Das Thema Vielfalt, welches wir auch in unserem Verein leben, wurde perfekt umgesetzt."
