Ansprechpartner

Wilfried Heeke 
Schulleiter Christophorus-Schule
Heilpädagogisches Zentrum
Dreikönigsstraße 20-30
48429 Rheine
Telefon 05971 6361
Telefax 05971 6355
E-Mail: wilfried.heeke@caritas-rheine.de

 
Hilfen und Angebote - Menschen mit Behinderungen - Christophorus-Schule  

Selbstverwirklichung in sozialer Integration

Christophorus-Schule im Heilpädagogischen Zentrum

Unterricht und Förderung in kleinen Klassen  | Arbeitsgemeinschaften und zusätzliche Unterstützung  | Schülerparlament und Zusammenarbeit mit Eltern

 

Das Bild zeigt einen Jungen beim Malen 

Die Christophorus-Schule, Caritas-Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, ist eine Ganztagsschule für junge Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die geistige Behinderung kann verbunden sein mit einer sprachlichen, körperlichen, sozialen oder emotionalen Beeinträchtigung. Das Spektrum reicht von der schweren Mehrfachbehinderung bis zur leichten geistigen Behinderung im Grenzbereich zur Lernbehinderung. Die Schule nimmt Schüler von sechs Jahren an - aus den Orten Rheine und Neuenkirchen - auf. Die Schulpflicht beträgt elf Jahre, der Schulbesuch wird in der Regel bis zum 18. oder 19. Lebensjahr verlängert, in Ausnahmefällen bis zum 25. Lebensjahr.

Unterricht und Förderung in kleinen Klassen

In der Christophorus-Schule werden zurzeit etwa 170 Schüler in 16 Klassen mit je 8 bis 13 Schülern unterrichtet. Die Schüler durchlaufen während ihrer Schulzeit die Vor-, Unter-, Mittel-, Ober- und Berufspraxisstufe.

Die Schüler werden von Sonderschullehrern, Fachlehrern und pflegerisch-therapeutischen Mitarbeitern unterrichtet und gefördert. Einzelne Schüler werden von Integrationshelfern unterstützt, eine Reihe von Praktikanten arbeitet in verschiedenen Klassen mit. Zusätzlich behandeln externe Therapeuten für Logopädie, Krankengymnastik, Ergotherapie, Musiktherapie und Autistenförderung die Schüler.

Das Ziel der Schule „Selbstverwirklichung in sozialer Integration“ wird durch einen sehr individualisierten, differenzierten und ganzheitlichen Unterricht im Klassenverband, in Kleingruppen oder in Einzelförderung angestrebt, teilweise unter Einbezug der „Offenen Unterrichtsformen“.

Arbeitsgemeinschaften und zusätzliche Unterstützung

Neben den üblichen Unterrichtsfächern finden klassen- und stufenübergreifende Arbeitsgemeinschaften für Fußball, Tennis, Tischtennis, Klangpädagogik, Trommeln und Flötenspiel statt, ebenso wie heilpädagogisches Voltigieren für die Schüler von jeweils zwei Klassen. Neuerdings wird die Klangpädagogik (mit Gongs, Klangschalen) in der Förderung von Einzelschülern oder Gruppen eingesetzt. Für die leistungsschwächeren Schüler bietet die Schule Basale Stimulation, Unterstützte Kommunikation, Gehtraining, Snoezelen und Einzelförderung in unterschiedlichen Bereichen an.
Alle zwei Jahre wird eine drei- bis achttägige Klassenfahrt durchgeführt.

Schülerparlament und Zusammenarbeit mit Eltern

Die Schüler werden durch das Schülerparlament in ihren Anliegen vertreten. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern geschieht durch Elternbriefe, Elternsprechtage, Hospitationen, Klassen- und Schulpflegschaftssitzungen, Telefonate, Hausbesuche oder Einträge in die Informationshefte der Kinder.

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