Fachverbände

Intensive Zusammenarbeit von beruflich und ehrenamtlich Tätigen

Die Arbeit der Fachverbände ist auf bestimmte Personengruppen und Schwerpunktthemen ausgerichtet und bietet ein breites Spektrum an qualifizierten Hilfen und Unterstützung. Dabei hat die Zusammenarbeit von beruflich und ehrenamtlich Tätigen einen besonderen Stellenwert.

Caritative Fachverbände

Dekanats-Caritas-Konferenz

Ihr Tun orientiert sich an der als selbstverständlich aufgefassten Hilfsbereitschaft von Mensch zu Mensch. Es gehört zum Wesen dieser ehrenamtlichen Hilfe, dass sie mitmenschliche Anteilnahme und Mitverantwortung zum Ausdruck bringt.
Die Caritas-Konferenzen orientieren sich an den Grundverständnissen christlicher Gemeinden, an dem Miteinander und Füreinander, wie es zum Christentum gehört. Die helfende Beziehung der Gemeindemitglieder soll verstärkt und zu gegenseitiger Hilfsbereitschaft angeregt und somit zur Weiterentwicklung und Verwirklichung von brüderlicher Gemeinde beitragen.

Die Vorbereitung der Dekanats-Caritas-Konferenz und die Elisabeth-Kreuz-Verleihung wird organisatorisch durch das Leitungsteam wahrgenommen.

Die Caritas-Konferenzen arbeiten ehrenamtlich in den Bereichen:

  • Besuchsdienste
  • persönliche Hilfen wie Notstände überbrücken, Sachspenden, Patenschaften
  • Andere zum Helfen anregen (nachbarschaftliches Helfen)
  • Kontakte zur Gemeinde vermitteln
  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen in der Gemeinde wie Caritas-Sonntag, Altennachmittage, Treffpunkt für Alleinerziehende,
  • Mitarbeit in der katholischen Krankenhaushilfe und bei Krankenhausbesuchsdiensten
  • Weitere Hilfen vermitteln wie Sozialstation, Begleitung auf dem Weg zu Behörden
  • Einrichtungen der Gemeinde und des Caritasverbandes bekanntmachen
  • Arbeitskreise für Behindertenarbeit, Altenarbeit
  • Mitarbeit im Caritas-Sozialkaufhaus Brauchbar & Co. sowie in der Suppenküche

Kontakt:

Rüdiger Hölscher
Sprecher des Leitungsteams der Dekanats-Caritas-Konferenz
Telefon 05971 53977

Maria Waltermann
Gemeindecaritas
Ludwigstraße 9
48429 Rheine
Telefon 05971 862-414
Telefax 05971 862-1414
E-Mail gemeindecaritas@caritas-rheine.de

Martina Schoppe
Birkenallee 151
48429 Rheine
Telefon 05971 80829-53
Telefax 05971 80829-99
E-Mail rheiner-tafel@caritas-rheine.de

Malteser Hilfsdienst (MHD)

Dieser Idee fühlen sich noch heute über 40.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Malteser-Hilfsdienst verpflichtet. Sie haben ihren Dienst am Nächsten den heutigen Erfordernissen angepasst. Die Malteser widmen sich der Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe, sie sind im Rettungsdienst und Zivil- und Katastrophenschutz engagiert, leisten Auslandshilfe, übernehmen zahlreiche Soziale Dienste und setzen sich in der Jugendarbeit ein.

Der Malteser-Hilfsdienst wurde im Jahre 1953 von den beiden deutschen Assoziationen des Malteser-Ritterordens und dem Deutschen Caritasverband gegründet. Er versteht sich als Glaubens- und Hilfsgemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche. Heute zählt der Malteser Hilfsdienst zu den großen Hilfsorganisationen in der Bundesrepublik. Mit der umfassenden Erfahrung und dem Fachwissen, was zum Helfen nötig ist, mit modernen technischen Hilfsmitteln, um zeitgemäß helfen zu können, und den Menschen, die helfen, ehrenamtlich und im Sinne der Nächstenliebe. Der Malteser-Hilfsdienst versorgt, pflegt und betreut.

Die Sozialen Dienste bieten viele Möglichkeiten für soziales Engagement und praktizierte Solidarität

  • bei der Versorgung, Pflege und Betreuung allein stehender, hilfebedürftiger Menschen in ihrem Wohnbereich im Rahmen des mobilen Hilfsdienstes 
  • bei der Beförderung von behinderten Menschen im Behindertenfahrdienst
  • bei der Versorgung allein stehender Menschen, die über den Hausnotrufdienst und den Mahlzeitendienst betreut werden
  • bei der Betreuung von Kran- kenhauspatienten im Rahmen des Unfallfolgedienstes
  • bei organisierten Betreuungs- maßnahmen für hilfebedürftige Menschen wie Ausflugs- und Wallfahrten, Besuchsdienste, Seniorentreffs

Kontakt:

Holger Böse
Diekbrede 4
48429 Rheine
Telefon 05971 83663

Links:

malteser-rheine

Kreuzbund

Seinen Ursprung hat der Kreuzbund in der katholischen Kirche. Nach Anerkennung von Alkoholismus als Krankheit wandelte sich der Kreuzbund von einem reinen Abstinenz-Verband zu einer Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft. Erstmals übernahmen Betroffene die Leitung. Hauptanliegen des Kreuzbundes ist die Nachsorge bei Suchtkranken, Suchtgefährdeten und Angehörigen und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für einen problembewussten Umgang mit Alkohol und Medikamenten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Förderung einer sinnvollen Freizeitgestaltung und alkoholfreier Geselligkeit.

"Selbsthilfe ist Basis des Kreuzbundes"

Erfahrungen zeigen, dass ein abstinentes Leben durch den regelmäßigen Besuch einer Selbsthilfegruppe positiv beeinflusst wird. Diese Gruppen und die ehrenamtlichen Helfer sind oft die erste Kontakt- und Anlaufstelle für Suchtkranke und Angehörige. Eine enge Kooperation mit Fachkräften ermöglicht umfassende und schnelle Hilfe. Der Kreuzbund ist damit unverzichtbarer Bestandteil der Suchtkrankenhilfe. Im Dekanat Rheine gibt es zurzeit 21 Selbsthilfegruppen, die flächendeckend in den Pfarrgemeinden von Rheine, Hauenhorst, Mesum, Neuenkirchen, Wettringen und wegen der räumlichen Nähe auch in Salzbergen vertreten sind. Zwischen dem Kreuzbund und der Caritas-Suchtkrankenhilfe Rheine besteht eine enge Zusammenarbeit. Ebenso wichtig ist die Mitarbeit der Kreuzbundmitglieder in dem Caritas-Angebot "Infotreff". Dort berichten abstinent lebende Kreuzbundmitglieder in Informations- und Motivationsgesprächen über ihre Abhängigkeit, aber auch über den Weg in ein zufriedenes Leben.

Kontakt: 

Wolfgang Ter Stege
Telefon 05971 963528

Links:

Deutscher Caritasverband