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Stand: 09.03.2016

Entwicklungsbegleitung

Haus der Frühförderung

Beratung, Diagnostik, Förderung und Therapien aus einer Hand

Ein kleiner Junge sitzt an einem Tisch und vor ihm steht eine Kerze.Der kleine Mattis wurde 18 Monate im Haus der interdisziplinären Frühförderung im Heilpädagogischen Zentrum der Caritas Rheine unterstützt und begleitet.

Diesen Ausspruch des Philosophen Martin Buber hat auch die Interdisziplinäre Frühförderung der Caritas Rheine übernommen, um dadurch ihre Haltung und Wertschätzung gegenüber allen Kindern und Familien zu verdeutlichen, wenn diese in Kontakt zu der Interdisziplinären Frühförderung treten.

Nicht immer verläuft eine Schwangerschaft oder die Geburt störungsfrei und manchmal entwickelt sich das Kind im Vergleich nicht wie andere Gleichaltrige. In diesem Fall bietet die Caritas-Frühförderstelle Eltern mit Kindern von Geburt bis zur Einschulung auf Zuweisung des behandelnden Kinderarztes eine Diagnostik und Beratung an. Mit entsprechenden Verfahren lässt sich der Entwicklungsstand des Kindes in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung erfassen. "Nicht immer sind Fördermaßnahmen oder Therapien erforderlich, denn jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell. Oft reicht dann eine Elternberatung dahingehend aus, wie sie im häuslichen Alltag die Entwicklung ihres Kindes zielgerichteter unterstützen können", berichtet Monika Hansen als Fachdienstleitung der Frühförderung.

Sollten jedoch eindeutige Entwicklungsrückstände erkennbar werden, bietet die Frühförderung unterschiedliche Förder- und Therapiemaßnahmen an. "In unserem Haus in Rheine und in den Nebenstellen in Emsdetten und Wettringen arbeiten wir interdisziplinär, das heißt, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten stimmen mit unserer Kooperationsärztin vom örtlichen Gesundheitsamt die Förderung ganz individuell auf die Bedarfe des Kindes ab. So kann der Förderzeitraum gut genutzt werden, um das Entwicklungsrisiko zu mindern. Wir beziehen Eltern in den Förderprozess mit ein und bieten regelmäßige Elternberatung an. Wir möchten gemeinsam mit den Eltern eine optimale Lebensperspektive für das Kind und die Familie entwickeln", erläutert Hansen.

Die Frühförderung kooperiert mit Ärzten, Fachkräften der Kitas, dem örtlichen Gesundheitsamt und anderen Netzwerkpartnern. Für die Eltern sind alle Maßnahmen kostenfrei. Die Kostenübernahme erfolgt durch das Kreissozialamt und die Krankenkassen.

Zu allen Fragen der Entwicklung des Kindes berät der behandelnde Kinderarzt. Die Frühförderung an der Maria-Montessori-Straße 1 in Rheine bietet zudem jeden ersten Montag im Monat von 8 bis 9 Uhr eine offene Beratungszeit an. Zusätzlich werden auch Beratungsangebote in den Familienzentren angeboten.

Weitere Informationen gibt es bei Monika Hansen unter der Telefonnummer 05971 8695370 oder per Mail fruehfoerderung@caritas-rheine.de.

Die Abschiedsgrußkarte einer Familie verdeutlicht noch einmal das Angebot der Hilfen durch die Frühförderung:

"Liebe Frau Hansen,

18 Monate lang haben Sie uns und vor allem Mattis begleitet. Es war eine sehr anstrengende und emotionale Zeit - begleitet von vielen Diagnosen, OPs und Krankenhausaufenthalten. Umso schöner war es, dass Mattis bei Ihnen einfach mal Spaß am Spielen haben durfte - auch im Krankenhaus! Mattis hat sich - auch dank Ihres Engagements - gut entwickelt. Viel besser, als wir es anfangs nach den ganzen Diagnosen erwartet hätten. Dafür möchten wir Ihnen herzlich danken - genauso wie für das offene Ohr, das Sie immer für unsere Sorgen und Nöte hatten. Wir werden die wöchentliche Förderstunde vermissen. Vielen Dank für alles!"

Kerstin und Sascha mit Mattis und Jonas