Hospiz

Zeit und Raum für Abschied

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Das Hospiz begleitet Schwerstkranke und Sterbende in Familien, im Krankenhaus oder in Altenpflegeheimen. Oft sind Angehörige in Situationen des Sterbens überfordert. Den Tod anzunehmen fällt schwer. Zu eng ist er mit Angst und Schmerz, Verlust und Trauer verbunden. Durch die Hilfestellung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter erfahren Angehörige eine große Entlastung. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter empfinden ihre Arbeit als Geschenk: Die besondere Nähe, die sie mit den Sterbenden erleben, in Gesprächen oder im gemeinsamen Gebet, gibt Kraft für die Aufgabe. Sterbende Menschen erzählen gerne von ihrer Kindheit, ihrer Familie, ihren Enkeln und wünschen sich Zeit, die Pflegepersonal oder Angehörige oft nicht rund um die Uhr geben können. Hier helfen und unterstützen die rund 30 ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter. Auch noch über den Tod hinaus halten die ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Wunsch Kontakt zu den Angehörigen.

Hospizpflege im Caritas-Marienstift

Mit der Einrichtung von zwei Hospizpflegebetten im Caritas-Marienstift in Rheine und in Absprache mit dem Hospiz Haus Hannah in Emsdetten wurde eine Versorgungslücke zwischen der häuslichen Pflege von schwerstkranken und sterbenden Menschen und einer Unterbringung im stationären Hospiz geschlossen. Dem Wunsch vieler Rheiner Bürger nach einer Möglichkeit, am Ende des Lebens in der vertrauten Stadt, in unmittelbarer Nähe der Familie, von Verwandten und Freunden, vor allem aber in der medizinischen Obhut des langjährigen Hausarztes bleiben zu können, wird damit Rechnung getragen. Für Situationen, in denen eine gute pflegerische Versorgung zuhause nicht mehr zu leisten ist, gibt es jetzt die Möglichkeit, die Hospizpflege im Caritas-Marienstift zu nutzen.