Manfred Kreisel
Beratung für Flüchtlinge
Caritas-Haus
Lingener Straße 11-13
48429 Rheine
Telefon 05971 862-331
Telefax 05971 862-319
E-Mail kreisel@caritas-rheine.de
Bei der Erstellung des Migrations- und Integrationskonzeptes wurden Migranten aus verschiedenen Kulturen eingebunden. Für viele gab es erstmals eine Konfrontation mit den Situationen anderer Gruppen und Nationen. Afrikaner setzten sich zum Beispiel mit den Problem der Berufsanerkennung von Spätaussiedlern auseinander. Aber auch gemeinsame Wünsche wurden offenkundig. Es entstand der Wunsch nach einem Gremium der Migrantengruppen. 2004 wurde das Forum Migration gegründet. Die Geschäftsführung wurde den Caritas-Migrationdiensten übertragen.
Auf der Suche nach Schutz
Beratung für Flüchtlinge
Die Flüchtlingshilfe berät, betreut und begleitet Menschen aus der ganzen Welt, die ihre Heimat verlassen haben, um in Deutschland Schutz und Hilfe zu finden. Sie sind aus ihrer Heimat geflohen, weil sie politisch verfolgt wurden, oder weil sie in Folge von Kriegen keine Überlebenschance für sich und ihre Familien mehr sahen.
In der Beratung geht es vor allem darum, Asylbewerbern das komplizierte Asylrecht und die aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen verständlich zu machen und notwendige Schritte einzuleiten. Kriege, Verfolgungen oder sogar Folterungen hinterlassen oft tiefe Spuren in der Psyche dieser Menschen. Abgelehnte Asylbewerber sehen die erneute Verfolgungsgefahr bei einer Rückkehr ins Herkunftsland nicht gebannt. Sie befürchten, in gefährliche und nicht existenzsichernde Lebensumstände zu geraten und versuchen, ein Bleiberecht zu erhalten.
Sprache ist das Hauptkommunikationsmittel
Für Migranten ist das Erlernen der deutschen Sprache Voraussetzung für soziale Kontakte, zur Bewältigung des Alltags und für den Zugang zu Arbeit oder Ausbildung. Insbesondere für Personen, die keine staatliche Sprachförderung erhalten und zum Teil auch keinen Anspruch auf Teilnahme an Integrationskursen haben, bieten die Migrationsdienste gemeinsam mit der Volkshochschule Sprachkurse an. Zudem gibt es einen Alphabetisierungskurs für Personen, die auch in ihrer Muttersprache nicht oder kaum lesen und schreiben können.
