Caritasverband Rheine, 28.10.2009

Steigende Zahlen bei der Glücksspielsucht

Fachstelle-Glücksspielsucht NRW besucht die Ambulanten Suchtkrankenhilfe des Caritasverbandes Rheine

Rheine. cpr. Die Fachstelle Glücksspielsucht des Caritasverbandes Rheine freute sich über den Besuch von Ilona Füchtenschnieder und Birgit Ottensmeier von der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW. Beide Mitarbeiter sind im Diakonischen Werk Herford für die landesweite Koordinierung und Vernetzung sowie die fachliche Beratung und Unterstützung von Einrichtungsträgern zuständig sind. Nachdem Martin Baur-Mainka, Abteilungsleiter des Fachbereiches Soziale Hilfen, Sucht und Psychiatrie einen Einblick in die Versorgungsstrukturen sucht- und psychisch kranker Menschen in der Region Rheine gegeben hatte, berichtete Frank Schoppe, zuständig für die Fachstelle Glücksspielsucht über die erfolgreiche Arbeit der Fachstelle, die seit Januar 2008 eine Versorgungslücke für krankhafte Glücksspieler schließen konnte. Mittlerweile erstreckt sich das Angebot von Einzelberatung, Vermittlung in stationäre und ambulante Therapie, einem angeleiteten Gruppenangebot für Spieler bis hin zu Angehörigen- und Paarberatung. Zudem arbeitet die Fachstelle eng mit der Schuldnerberatung des Caritasverbandes Rheine zusammen.

Die weiterhin steigenden Anfragen bestätigen die Notwendigkeit eines spezifischen Angebots für Glücksspieler. Schätzungen gehen von rund 30.000 pathologischen Glücksspielern in NRW aus. Hinzu kommen die ebenfalls erheblich von dieser Abhängigkeitsform betroffenen Angehörigen und Personen aus dem sozialen Umfeld, die nicht selten schwerwiegende eigene psychische Störungen entwickeln, die einer Behandlung bedürfen.

Informationen zur Glücksspielsucht und zur Erreichbarkeit der Fachstelle finden sie im Internet unter www.landesfachstelle-gluecksspielsucht-nrw.de oder unter www.caritas-rheine.de . Telefonisch gibt es sowohl bei der Infoline Glücksspielsucht NRW unter 01801/776611 oder bei der Fachstelle im Caritasverband Rheine unter 05971/862-360 Informationen. Ansprechpartner ist Frank Schoppe.

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